Kreislaufwirtschaft im Bausektor stärken – Zirkuläres Bauen zur Reduktion von Bauabfällen in der Hauptstadt
Datum
25
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08
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2021
 
 
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8:30
 
 
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Format
Vortrag
Zielgruppe
Erwachsene (ab 18 Jahre)
Sprache
Deutsch
Analoge/digitale Veranstaltung
digital

Mehr als fünf Millionen Tonnen Bauabfälle in 2030 in Berlin? Wir diskutieren die Ursachen und welche Chancen zirkuläres Bauen bietet.

In der dynamisch wachsenden Metropole Berlin sind Bauprojekte an der Tagesordnung. Sie schaffen neuen Raum für Wohnen, Unternehmen und Innovation, öffentliche Einrichtungen und sanieren oder erhalten Bestände. Der Bausektor ist nicht nur wirtschaftlich für Berlin relevant, sondern auch hinsichtlich der natürlichen Ressourcen. Fast ein Viertel des Rohmaterialeinsatzes des Landes Berlin entfällt aufs Bauen. In den fünf Jahren 2012 bis 2016 wuchsen die Bau- und Abbruchabfälle um ca. 160.000 Tonnen auf knapp 4,4 Millionen Tonnen. Da Berlin wächst und neue Wohn- und Nichtwohngebäude braucht, wird prognostiziert, dass die Mengen an Bauabfällen im Jahre 2030 auf ca. 5,5 Millionen Tonnen ansteigen. Gegenwärtig liegt die Recyclingquote für Bauabfälle bei rund 50 Prozent, sie soll gemäß Abfallwirtschaftskonzept des Landes Berlin bis 2030 auf mehr als 60 Prozent ansteigen.

Wie Kreislaufwirtschaftsansätze im Bausektor gestärkt werden können, um dieses Ziel zu erreichen diskutieren wir in dieser Folge des Wandelweckers gemeinsam mit zwei ausgewiesenen Expert*innen des zirkulären Bauens:

  • Andrea Klinge (Dipl.-Ing. Architektur) leitet die Forschungsabteilung des Architekturbüros ZRS Architekten. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Einsatz natürlicher Baustoffe (Holz, Lehm, Naturfasern) mit dem Ziel kreislaufgerechte, Low-Tech Gebäude zu konzipieren. Durch ihren Hintergrund als Tischlerin arbeitet Andrea Klinge immer wieder praktisch um Forschungsergebnisse in die direkte Anwendung zu bringen. Darüber hinaus ist sie als Dozentin tätig und leitet Nachhaltigkeitsworkshops an verschiedenen Universitäten.
  • Martin Hirschnitz-Garbers arbeitet als Koordinator Circular Economy & Ressourcenschonung beim Ecologic Institut, wo er schwerpunktmäßig politische Strategien, Instrumente und Maßnahmen auf EU-, nationaler und regionaler Ebene untersucht. Er erforscht mittels qualitativer sozial-empirischer Methoden Erfolgsfaktoren und Hemmnisse für Nachhaltigkeitstransformationen in verschiedenen Bereich, u.a. mit Blick auf Bauen, Plastik und Textilien.

Moderation: Valentin Tappeser, Gesamtkoordination Ecornet Berlin, IÖW

EINTRITT FREI

Die Reihe ist Teil des Projektes „Wissen. Wandel. Berlin. – Transdisziplinäre Forschung für eine soziale und ökologische Metropole“ des Forschungsverbunds Ecornet Berlin und wird mit finanzieller Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters, Senatskanzlei –Wissenschaft und Forschung Berlin durchgeführt.

Weiterführendes Material

Referent*innen
Veranstalter
Forschungsverbund Ecornet Berlin, Wissen.Wandel.Berlin. – Transdisziplinäre Forschung für eine soziale und ökologische Metropole
Veranstalter
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Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit
Ecologic Institut, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Öko-Institut, Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU)
Die Veranstaltung wird unterstützt von
Zugangsbeschränkung

Covid-19 Schutzmaßnahmen

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen, gelten die gängigen Infektionsschutzmaßnahmen. Bitte beachten Sie vor Ort die AHA-Formel: Pflicht zum Tragen einer Maske, Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern, Hygiene beachten.

Ort
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