Drei Kurzvorträge
Datum
06
.
07
.
 
 
.
.
2021
 → 
19:30
 
 
 Uhr
Format
Vortrag
Zielgruppe
Erwachsene (ab 18 Jahre)
Sprache
Deutsch
Analoge/digitale Veranstaltung
analog

Sich anpassen: Über Leben im Klimawandel

Es fällt dem Menschen schwer, auf abstrakte Bedrohungen wie Klimawandel, Artensterben, Überfischung, Ölkatastrophen, Verstrahlung oder Plastikmüll zu reagieren. Das ist in unserem evolutionären Erbe verankert. Wenn es im Busch wackelt, sind wir sofort in Alarmbereitschaft, denn dahinter könnte ja ein Tiger lauern. Konkrete Gefahren erscheinen uns realer als nicht unmittelbar erfahrbare - eine fatale Eigenschaft angesichts der alles erfassenden und allgegenwärtigen Umweltkrise. Reinhold Leinfelder beschäftigt sich mit der Frage, wie wir Menschen trotzdem dazulernen und unser Verhalten ändern können, um die Natur zu entlasten.


Alle Wetter: Wie helfen uns Vorhersagen? 

Die Wettervorhersage ist in den letzten Jahrzehnten immer zuverlässiger geworden. Warnungen vor extremen Ereignissen wie Sturm, Starkregen und Hochwasser werden regelmäßig herausgegeben, dennoch bleibt eine Vorhersage über eine Woche hinaus schwierig. Das Verständnis der Prozesse in der Atmosphäre, die zu den Ereignissen führen, ist ein Schlüssel zu deren Vorhersage mit Hilfe der heutigen Wettervorhersage-Modelle, die auch für Klimavorhersagen genutzt werden. Zu Uwe Ulbrichs Forschungsschwerpunkten zählt neben der Untersuchung meteorologischer Extremereignisse und ihrer Bedingungen auch die Bestimmung der Veränderung der Risiken im sich ändernden Klima. Dabei ist die Frage, welche Auswirkungen die Extrema haben, ein entscheidenderFaktor, der aber stark von der Verletzlichkeit von Menschen und Infrastruktur abhängt. Vorhersagen zeigen uns, mit welchen Einwirkungen wir im sich verändernden Klima rechnen müssen.


Intelligentes Wassermanagement, damit Städte wie Berlin auch in Zukunft lebenswert sind.

Vor dem Hintergrund von Klimawandel und Bevölkerungsentwicklung müssen europäische Städte das Management ihrer Wassersysteme schrittweise verändern. Digitale Technologien wie mobile Endgeräte, Online-Sensoren, Methoden des Maschinellen Lernens und Künstlicher Intelligenz sowie Cloud-Lösungen können als Werkzeuge erheblich zu einer verbesserten Bewirtschaftung von Wasserinfrastrukturen beitragen. Regina Gnirß stellt Möglichkeiten digitaler Vernetzung zwischen Wasserbetrieben, Behörden und Bürger*innen sowie Visualisierungstechniken wie Augmented Reality vor, die den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser fördern sollen.

Weiterführendes Material

Referent*innen

Prof. Reinhold Leinfelder, Geobiologe, Professor für Paläontologie und Geobiologie, Schwerpunkt interdisziplinäre Anthropozän-Forschung, Freie Universität Berlin

Prof. Uwe Ulbrich, Professor für Meteorologie, Leiter der AG Klimadiagnostik und meteorologische Extremereignisse, Dekan des Fachbereichs Geowissenschaften, Freie Universität Berlin

Regina Gnirß, Ingenieurin für Umwelttechnik, Leiterin Forschung und Entwicklung, Berliner Wasserbetriebe

Veranstalter
Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit
Die Veranstaltung wird unterstützt von
Zugangsbeschränkung

Im Rahmen der Kontaktreduzierung zur Eindämmung des Coronavirus, haben Sie die Möglichkeit, sich vorab ein kostenloses Ticket für diese Veranstaltung zu reservieren. Damit haben Sie einen Platz sicher und vermeiden mögliche Wartezeit. Die Freischaltung des Reservierungslinks erfolgt Mitte Juni.

Auch ein Besuch ohne Reservierung ist möglich, allerdings unterliegen die Veranstaltungen Beschränkungen bei der maximalen Besucherzahl, sodass ein spontaner Zutritt nicht garantiert werden kann.

Ein negativer Schnelltest ist gemäß der aktuellen Infektionsschutzverordnung nicht notwendig.

Covid-19 Schutzmaßnahmen

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen, gelten die gängigen Infektionsschutzmaßnahmen. Bitte beachten Sie vor Ort die AHA-Formel: Pflicht zum Tragen einer Maske, Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern, Hygiene beachten.

Etage/Raum des Events